Stöckchen.

Habe bei Miss Temple gestern ein Stöckchen gefunden, dass ich einfach mal mitgenommen habe. Heute hab ichs auch noch bei der weltbesten Katrin entdeckt und da Stöckchen großartig dazu geeignet sind, sich vor dem Lernen zu drücken, beschäftige ich mich jetzt lieber erstmal damit. :)

1.) Was liest Du gerade?
Ich lese gerade “Die Glasbücher der Traumfresser” von Gordon Dahlquist. Anfangs habe ich mich sehr schwer damit getan, aber so langsam, nachdem ich 5 Kapitel über knapp 400 Seiten bereits hinter mich gebracht habe, kann ich es kaum noch aus der Hand legen. Eigentlich hasse ich Bücher, die so wenig Kapitel haben, erst recht, wenn es sich um ein so dickes, verwirrendes Buch handelt wie bei den “Traumfressern”. Übrigens weiß man auch nach knapp 400 Seiten noch nicht genau, was die Glasbücher sind und von Traumfressern war noch gar nicht die Rede!! :D Aber es kommen ja auch noch 500 Seiten. Außerdem hab ich noch “Pippi Långstrump” hier rumliegen, aber dazu komm ich wegen den “Traumfressern” nicht.

2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
“Veronika beschließt zu sterben” von Paulo Coelho. Außerdem war ich ein bisschen von Sarah Kuttners “Mängelexemplar” überrascht. Ich dachte, die Frau kann nix. Aber das Buch war gar nicht übel, wenn auch ein bisschen langweilig.

3.) Sammelst Du irgendetwas?
Ganz klar: DVDs! Inzwischen bin ich schon wieder so weit zur Vernunft gekommen, dass ich nicht jeden Mist behalte, aber ich trenne mich eigentlich ungern. Ich bin auch so eine, die immer gerne die super-mega-extended-doppel-limited-steelbook-Ausgabe hat. Und eine, die sich über den FSK-Flatschen-Terror geärgert hat. Außerdem muss ich manche Filme haben, egal, ob es sie in Deutschland gibt, deswegen sind Amazon.co.uk und play.com und ich gute Freunde. Außerdem freu ich mich immer ganz besonders über jeglichen Tim Burton-Merchandise, aber aktiv sammeln tu ich eigentlich nicht.
Meine CD-Sammelleidenschaft hat sich inzwischen etwas gelegt. Und in gewisser Weise sammel ich Musikinstrumente und Zubehör, aber nicht fanatisch.

4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Selten, da ich selten Bücher verschenke.

5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Nein.

6.) Welches Buch hast Du doppelt?
Englisch und deutsch: The Beach/Der Strand von Alex Garland; One flew over the cuckoo’s nest/Einer flog über das Kuckucksnest von Ken Kesey; Pride and Prejudice/Stolz und Vorurteil von Jane Austen; The Lord of the Rings/Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien.
Schwedisch und deutsch: Ronja Rövardotter/Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren.
Französisch und deutsch: Le Petit Prince/Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry; Max et Maurice/Max und Moritz von Wilhelm Busch.
Französisch und englisch und deutsch: Harry Potter à l’école de Sorciers/HP and the Philosopher’s Stone/HP und der Stein der Weisen.

7.) Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Ich liebe z.B. die Stimme von Jessica Schwarz. Im Englischen gerne James Marsters oder Anthony Stewart Head (Darsteller aus “Buffy – im Bann der Dämonen). Oh, oder hier, äh Alan Rickman, der hat auch ne tolle Stimme. Ansonsten natürlich mein Freund. :)

8.) Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
In der Mitte. Und lieber weiter oben als unten.

9.) Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Ja… kitschig, ich weiß, aber Elizabeth Bennet (Stolz und Vorurteil) ist schon großartig! Aber auch ihre abtrünnige Schwester hat irgendwie was. :) Außerdem sind da noch Ron Weasley (Harry Potter) und meine Heldinnen Pippi und noch mehr Ronja. Und auch John Wayne Cleaver (Ich bin kein Serienkiller) ist mir ein bisschen ans Herz gewachsen. ;)

10.) Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
Ungefähr nach Buchart (Roman/Sachbuch), ungefähr nach Genre, aber am entscheidensten ist das Format, denn ich mags, wenns einigermaßen akkurat aussieht.

11.) Lesen: vor dem ins Bett Gehen oder nach dem Aufstehen?
Eher vorm Schlafengehen, da ich morgens meist nicht so viel Zeit habe.

12.) Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Wahrscheinlich gar keins, aber ich weiß ja worauf die Frage abzielt. “Das Lied der Liebe” von Britney Spears und ihrer Mutter. Ich hab es. Es ist schlecht.

13.) Hardcover oder Paperback?
Paperback. Hardcover sieht unbestreitbar viel toller aus im Regal. Aber ich lese immer und überall und muss die Dinger deswegen immer mitschleppen und da sind Taschenbücher einfach viel praktischer. Hinzu kommt, dass ich ein kleiner Geizhals bin und TB einfach viel günstiger sind.

14.) Zeitung aus Papier oder im Netz?
Beides. Aber nicht sehr häufig. Vorwiegend wohl netz.

15.) Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Ich erinnere mich ehrlich gesagt kaum an Dinge aus meiner Vergangenheit und erst recht kaum an meine Kindheit. Ich weiß noch, dass ich als Michael Jackson-Fan das Buch zum Film “Moonwalker” verschlungen habe. Und “Momo” habe ich sehr geliebt. Aber welches Buch mich zum “ersten Mal” gefesselt hat weiß ich nicht mehr. Vielleicht Bambi. Das konnte ich als 5-jährige komplett auswendig aufsagen.

16.) Deine liebste Literaturverfilmung?
Ich muss Miss Temple beipflichten, die BBC-Verfilmung von “Stolz und Vorurteil” ist großartig. Ich muss aber wohl als liebste “Big Fish – der Zauber der ein Leben zur Legende macht” angeben, da es die einzige Verfilmung ist (die mir grad einfällt), wo der Film um ein tausendfaches besser ist als das Buch.

17.) Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Nein. Ich hab mir nur vorgenommen, pro Woche ein Kapitel in den “Traumfressern” zu schaffen. Am Anfang schwierig, jedoch zunehmend leichter. Tägliche Pflichtlektüre sind nur diverse Twitteraccounts und Blogs, aber da ist man ja schnell mit durch.

18.) Bevorzugte Urlaubslektüre?
Eher was Leichtes. Hab zwar auch schon am Strand Uta Ranke-Heinemann gelesen, aber auf Dauer war das zu anstrengend.

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Zimmer frei.

Am Freitag war es endlich so weit. Ich hab Christian zum Geburtstag Eintrittskarten zur Aufzeichnung von “Zimmer frei!” geschenkt, denn seit wir zusammen sind, gucken wir das eigentlich fast jede Woche zusammen (sonntags, 22:15 Uhr, WDR). Am Tag, als der Kartenvorverkauf anfing, hab ich lauernd vor dem Notebook gehockt und gewartet, damit ich auch ja noch Karten bekomme, denn wer “Zimmer frei!” kennt, weiß, dass das ein sehr kleines Studio ist, und es deswegen auch nicht viele Plätze im Publikum gibt. Ich habe mich dann für Karten für den 29. Januar entschieden, da Chris ja nur am Wochenende hier ist und es so einfach weniger stressig war.

Unsere Reise nach Köln stand allerdings unter keinem guten Stern. Am Freitag ist hier nämlich das absolute Schneechaos ausgebrochen. Es ist zwar schon seit ein paar Wochen sehr kalt und verschneit, aber am Freitag war wohl der absolute Höhepunkt. Die Straßen hier im Oberbergischen waren nicht geräumt und schon gar nicht gestreut, so dass der Weg AUF die Autobahn sehr beschwerlich war. Auch auf der Autobahn selbst sah es zunächst nicht viel besser aus, aber je näher wir unserem Ziel kamen, umso besser wurde es. In Köln angekommen, sah man dann auch nicht einmal die kleinste Schneeflocke. Unglaublich, aber wahr. Wir waren schon sehr spät dran, aber das Navi zeigte noch 500 Meter und gerade als Christian sagte: “Wir sind in einer Minute da…”, fuhren wir um eine Kurve und standen vor einem Bahnübergang, an dem sich gerade die Schranken schlossen. Endlich auf dem Gelände des WDR in Bocklemünd angekommen, haben wir uns auch prompt verfahren und sind erstmal in der “Lindenstraße” gelandet! Zum Glück ist aber doch noch alles gut gegangen und wir hatten zwar schlechte Plätze (letzte Reihe, ganz rechts), aber konnten dann doch den Abend noch genießen.

Irgendwann tauchte dann Christine Westermann auf und hat mit dem Publikum geplaudert und die großartige Anekdote um Cherno Jobatey aufgewärmt. Dann erzählte sie, wen wir in den vorhergehenden Aufzeichnungen verpasst haben (denn man weiß ja vorher nicht, wer als Gast da sein wird) – u.a. Max Herre, wenn ich mich recht entsinne. Der Gast des Abends unserer Aufzeichnung war dann Alexandra Kamp, die mit 113cm angeblich Deutschlands längste Beine hat. Und Schauspielerin ist sie. Ich hab mich erst nicht so gefreut, da ich sie in Interviews im Fernsehen eher nicht so sympathisch fand, aber trotzdem war ich froh, dass ich den Gast überhaupt kannte. Dann kam Johann König noch kurz vorbei und dann Götzi-Mausi, der das Publikum dann schonmal in die richtige Stimmung gebracht hat. Dann haben wir noch einen Spendenaufruf für Haiti (nicht “Tahiti”) aufgezeichnet und dann ging auch bald die Sendung los.

Alexandra Kamp gab sich betont unglamourös und down-to-earth und obwohl es etwas aufgesetzt wirkte, hat sie ihre Sache ganz gut gemacht und es war eine sehr spaßige Sendung. Vor allem die “Sushi-Operette” hat mir sehr gut gefallen. Christine ist einfach die Beste! Blob, blob, bloooob. Ich hatte nachher nicht mehr Bauchweh vor Hunger, sondern vom Lachen und natürlich hat Frau Kamp am Ende von mir die grüne Karte bekommen. Etwas überraschend war das schnelle Ende, denn “Zimmer frei!” wird “wie live” aufgezeichnet und deswegen war auch nach einer Stunde um 21:20 Uhr schon Schluss.

Ich kann einen Besuch bei “Zimmer frei!” nur empfehlen. Ich werde wohl auch bald mal wieder versuchen, noch einmal Karten zu bekommen. Wann die Sendung ausgestrahlt wird, weiß ich leider nicht, aber ich sag bestimmt im Twitter nochmal Bescheid.

P.S.: Der Weg nach Hause war weniger beschwerlich, denn inzwischen waren zumindest Teile der Straßen geräumt worden. Nur beim Einparken gab es Schwierigkeiten, aber vier zufällig vorbeitorkelnde Jugendliche haben geholfen das Auto anzuschubsen, so dass wir trotz Schneeberg in die Parklücke reinkamen.

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Der ultimative Jahresrückblick.

Mal wieder ist ein Jahr vorbei. 2009 war insgesamt ein gutes Jahr, das ich von vorne bis hinten mit dem besten Mann der Welt durchgestanden habe. Privat war es streckenweise ziemlich turbulent; ich denke dabei an Freundschaften, die sich etwas auseinander gelebt haben, teilweise aber auch unschön auseinandergebrochen sind. Andere freundschaftliche Verbindungen haben sich aber vertieft oder sind neu entstanden – wie das eben so geht. Auch der lang ersehnte Urlaub in Schweden war zunächst überschattet, sollte aber dennoch einer der schönsten (wenn nicht DER Schönste) meines Lebens werden.

Uni.
In der Uni war ich recht erfolgreich, wenn auch eindeutig mehr im Sommersemerster. In diesem Semester tu ich mich ein wenig schwer, aber es ist ja bald vorbei und im Sommersemester 2010 starte ich nochmal richtig durch. Schwedisch mach ich nach wie vor immer noch am liebsten, aber in Frau Dr. B. habe ich eine neue Lieblingsdozentin gefunden, auch wenn es nicht immer einfach zu ertragen ist. ;) Ich habe wieder einige tolle Sachen aus der Bib ausgeliehen und hole mir so (und durch das NRW-Semesterticket) alle meine Studiengebühren zurück. Muhahaha!

Festivitäten.
Mein Geburtstag war in diesem Jahr nicht so toll. Es waren zwar alle lieben Leute da, aber genießen konnte ich es nicht. Deshalb habe ich mich auch dazu entschlossen, im nächsten Jahr die Feierei sein zu lassen und dafür am 25. (ojemine…) nochmal etwas Größeres zu veranstalten. Halloween wird mir besonders im Gedächtnis bleiben, denn dieser Abend im Come In war nicht nur wegen Chris‘ und meiner großartigen Kostümierung einfach nur toll und besonders. Weihnachten war in diesem Jahr ganz anders als sonst, aber eigentlich hat es mir gut gefallen. Ich habe nur schöne Geschenke bekommen, größtenteils nur solche, die ich mir ausdrücklich gewünscht habe. In den nächsten Wochen werde ich aus dem Lesen nicht mehr heraus kommen. Silvester werden wir in diesem Jahr in der Feuerwehr feiern, worauf ich mich nicht sonderlich freue. Das hat allerdings kein bisschen mit der Feuerwehr zu tun. Wer mich kennt, weiß, dass ich Silvester einfach nicht leiden kann. Aber mit Oropax und ein bisschen Zusammenreißen werde ich es auch in diesem Jahr über die Bühne kriegen.
Nachtrag: Silvester war tatsächlich nicht so der Knaller. Aber alles in allem doch ganz nett. Das Essen war auf jeden Fall gut (vor allem natürlich der Nachtisch) und es war auch schön, nicht so eine weite Heimreise zu haben.

Urlaub.
Ja! Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben geflogen! Nachdem es im letzten Jahr wegen des KH-Aufenthalts nicht dazu kam, hat es in diesem Jahr endlich geklappt. Es war zwar nur kurz, aber schön! Christian und ich sind von Weeze aus nach Stockholm geflogen. Am ersten Tag sind wir noch in Nyköping geblieben, aber am Tag drauf ging es nach Stockholm-City und dort haben wir uns die Hacken abgelaufen beim ultimativen Sehenswürdigkeiten-Marathon. Aber tatsächlich haben wir nahezu alles gesehen, was wir unbedingt wollten: das Vasamuseum, Junibacken (Astrid Lindgren-Museum), Skansen (Freilichtmuseum und Tierpark)… wir haben eine Stadtrundfahrt auf einem Boot gemacht, waren im Musikmuseum, haben Köttbullar und sogar Elch gegessen. Ich habe das erste Mal in meinem Leben mit Schweden Schwedisch gesprochen, wenn auch nicht sehr viel und überhaupt war am Urlaub alles toll! Nur, wie gesagt, ein bisschen kurz war es, aber wenn der Flug ja nur 5 Euro kostet, kann man das mal bei Gelegenheit problemlos wiederholen.

Musik.
Am bedeutsamsten war wohl mein Ausstieg bei den YV nach über 17 Jahren, die ich im Chor gesungen habe. Es macht mich auch jetzt noch traurig, dass der Ausstieg so ‚unglamourös‘ und im Streit erfolgen musste, aber irgendwann ist Schluss mit lustig. Gesungen habe ich in diesem Jahr also nicht mehr viel, weil auch der Uni-Chor im Sommersemester nicht stattfand. Auf der ‚Bühne‘ gestanden habe ich trotzdem, wenn auch ganz anders als gewohnt. Zum einen habe ich das erste Mal in meinem Leben vor Publikum Gitarre gespielt, als ich Steffi bei dem Auftritt des Kinderchores unterstützte, den sie seit Kurzem leitet. Das hat echt riesigen Spaß gemacht (nachdem die Aufregung verflogen war). Außerdem war ich auf dem Geburtstag des Drummers der besten Krankenhaus-Band der Welt eingeladen. Diese spielte auch dort und bei dem Lied „Der Goldene Reiter“ bat Frontmann Stefan mich zu ihm auf die Bühne und ich konnte mit den Jungs zusammen rocken! Das war ein tolles Erlebnis, nur war ich leider etwas zu überwältigt, um es auch in vollen Zügen genießen zu können. Aktiv habe ich mich in diesem Jahr wieder etwas mehr auf Instrumente gestürzt. Nachdem es mit dem Saxophon immer noch nicht so richtig funktioniert (ja, die Facialisparese nervt immer noch rum), habe ich mir unter anderem eine Tin Whistle, eine Ukulele und endlich, endlich eine E-Gitarre zugelegt. Eine supertolle Epiphone SG in Kirschrot! Ich liebe sie!
Auf vielen Konzerten war ich in diesem Jahr eigentlich nicht, aber ich habe immerhin zwei Mal Tower of Power, die absolut großartigste Band der Welt live gesehen. Einmal sogar im Doppelpack mit Maceo Parker, einem der besten Altsaxophonisten. Das war auch insofern etwas Besonderes, weil das Konzert im Konzerthaus in Dortmund stattgefunden hat – sprich: alles ein bisschen schicker und im Sitzen! War also nix mit Abdancen. Außerdem war ich am Valentinstag mit den zwei wichtigsten Männern meines Lebens (Verwandte ausgenommen) bei einem Konzert von MIA.. Ich hab zwar so gut wie nichts gesehen, aber schön war es trotzdem.

Literatur.
Zwischendurch hatte ich in diesem Jahr immer mal wieder Phasen, in denen ich mir sehr viel Zeit zum Lesen genommen habe. Ich habe aber mal wieder festgestellt, dass ich eine ziemliche Mainstream-Leserin bin. Ich lese also nicht gerade die super Geheimtipps, sondern vielmehr Romane, die so erfolgreich waren, dass sie schon längst verfilmt wurden oder noch werden. So ist es auch mit meinem Lieblingsbuch des letzten Jahres: „Veronika beschließt zu sterben“ von Paulo Coelho. Dieses ist mit Sarah Michelle Prinze (besser bekannt als Geller) in der Hauptrolle verfilmt worden, lief in Deutschland aber noch nicht im Kino. Wahrscheinlich werde ich mir den Film ansehen, aber ich glaube nicht, dass er das Buch toppen kann. Ein weiteres Highlight waren „Stardust“ und „Coraline“ von Neil Gaiman. Mit „Coraline“ habe ich sogar meinen ersten Graphic Novel gelesen. Uni-Bibliothek sei Dank. „The Graveyard Book“ musste ich hingegen abbrechen. Nicht nur, dass die Leihfrist abgelaufen war, irgendwie hat mich das Buch auch nicht richtig gepackt. Vielleicht versuch ich es im neuen Jahr noch einmal damit.
Mein erstes Buch habe ich auch immer noch nicht geschrieben, obwohl ich diverse Ideen für Kinderbücher und Kurzgeschichten hatte. Aber ich bin zu schreibfaul. Irgendwann mal. Aber die Zeit ist noch nicht reif. ;)

Filme.

In diesem Jahr war ich 12 Mal im Kino. Im Schnitt also ein Film pro Monat, was ich für recht wenig halte. 2010 möchte ich gerne öfter ins Kino gehen. 20 Filme sind angepeilt, aber wenn es nur 15 werden, bin ich auch schon zufrieden. In diesem Jahr ist es ziemlich schwer eine Top und Flop-Liste aufzustellen. Flops waren auf jeden Fall „The International“ und „Er steht einfach nicht auf Dich“ Die besten Filme in diesem Jahr waren „Slumdog Millionär“, „Inglourious Basterds“, „Avatar“ und „Der seltsame Fall des Benjamin Button“. Der Rest liegt irgendwo dazwischen.
Ebay sei Dank bin ich einige meiner DVDs losgeworden. Manche mit einem lachenden („Withnail & I“), manche mit einem weinenden Auge („Gremlins“ für 1€ – und auch nur, weil ich ihn doppelt hatte). Aber es gab auch wieder viele viele Neuzugänge. Sehr glücklich bin ich u.a. über die FSK-18 DVDs und die Importe aus UK. Z.B. habe ich mir über das englische Amazon die Filme „Now and Then“ und „Catholic Boys“ bestellt. Beide gibt es nicht auf deutschen DVDs und ich fürchte meine VHS-Kassetten werden nicht ewig halten. Zwar gibt es keine deutsche Tonspur, aber wenn man die Filme eh 20 Mal gesehen hat, dann merkt man das fast gar nicht. „The Real Ghostbusters“ hat sogar eine deutsche Tonspur und ich wurde richtig nostalgisch, als ich die DVD in den Player legte. Übrigens kann ich play.com sehr empfehlen. Ach, und falls jemand Geld zu viel hat, kann er mir gerne die letzten 3 Buffy-Staffeln schenken. Ich hab in diesem Jahr wieder angefangen, das zu gucken, konnte mir aber nur die Staffeln 1-4 bislang leisten. Insgesamt habe ich zurzeit also 220 DVDs, wenn ich mich nicht verzählt hab. Ich glaube sogar, dass das weniger sind als im letzten Jahr (was eigentlich fast nicht sein kann, allerdings hab ich ja wirklich viel bei Ebay verscherbelt).

Liebe.
Ich hab den besten Mann der Welt. Aber das ist ja nichts Neues.

Ausblick auf 2010.
Ich werde mein 3. und 4. Fachsemester hinter mich bringen und ins 5. – vielleicht letzte – starten. Ich werde mein 24. Lebensjahr vollenden und das 25. beginnen. Das neue Jahrzehnt ist überraschend schnell gekommen. Deswegen hab ich noch keine großartigen Pläne gemacht. Ich werde mich aber so langsam mal nach Praktikumsstellen umsehen und dem „DANACH“ widmen müssen. Denn bald ist das Studium schon vorbei. Einerseits wird es langsam Zeit, aber etwas ängstlich seh ich dem Ende des Studiums schon entgegen. Aber es wird schon gut werden. :) Ich freue mich darauf, Auszug, Karriere und Familie zu planen… aber eins nach dem anderen. In 2010 werde ich alles noch entspannt angehen lassen können und mich hauptsächlich dem Studium widmen. Trotzdem wird noch genügend Zeit für Hobbys bleiben. Ich bin glücklich. 2010 kann nur gut werden.

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